Feuchtigkeit verbindet Sauerstoff mit dem Metall und schafft den perfekten Katalysator für Korrosion, während Salz aus der Luft oder vom Winterdienst diesen Prozess beschleunigt. An Küsten oder in Regionen mit nassen Übergangszeiten sind gefährdete Flächen häufiger betroffen. Regelmäßiges Abspülen salziger Spritzer, schnelles Abtrocknen nach Regenschauern und eine leicht ölige Schutzschicht verringern die Angriffsfläche. Beobachte die Stellen, an denen Wasser stehen bleibt, und leite es durch kleine Neigungen ab.
Schnelle Temperaturwechsel, etwa im April, lassen Metallflächen abkühlen, wodurch sich Kondenswasser bildet. Dieses unsichtbare Feuchtenest bleibt oft länger, als man denkt, besonders in Hohlräumen oder unter Querstreben. Eine belüftete Abdeckung oder ein Standort mit leichtem Luftzug beschleunigt Trocknung. Kontrolliere nach kalten Nächten Sitzflächen und Kanten, wische mit einem saugfähigen Tuch nach und setze gezielt auf rostschutzfreundliche Wachse, die Feuchtigkeit abperlen lassen, statt sich festzusetzen und zu kriechen.
Wenn unterschiedliche Metalle direkt aneinanderliegen, können mikroskopische Ströme Korrosion verstärken. Eine dünne, nicht saugende Trennschicht, passende Unterlegscheiben und gut gewählte Schrauben reduzieren dieses Risiko erheblich. Prüfe Scharniere, Verbindungspunkte und Gestellübergänge regelmäßig. Eine winzige Nylon-Unterlage kann Wunder wirken, ebenso wie das Nachziehen lockerer Verbindungen, damit keine scheuernden Bewegungen Schutzschichten aufreiben. Teile gern Fotos deiner Verbindungen, und wir geben konkrete Hinweise, welche kleinen Distanzstücke langfristig am meisten bringen.
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