UPF misst, wie viel UV-Strahlung eine textile Fläche bis zur Haut durchlässt. Material, Bindung, Dehnung, Feuchte und Alterung beeinflussen Ergebnisse stark. Praxistaugliche Bewertungen berücksichtigen Waschzyklen, Abrieb und reale Spannungen. Ergänzende Daten zu UVA/UVB-Verteilung, Deckkraft und Komfort helfen, die Zahl richtig zu interpretieren und für konkrete Anwendungen – Sonnensegel, Bekleidung, Innenrollos – sinnvoll einzusetzen.
Xenonbogen- und QUV-Tester belasten Proben mit definierten Spektren, Feuchte- und Temperaturzyklen. Farbmessung, Bruchdehnung, Risslängen und Glanz dienen als Indikatoren für Alterung. Vergleich nur mit identischer Probenhistorie ist fair. Ergänzend liefern Freibewitterungen in unterschiedlichen Klimazonen wertvolle Referenzen. Zusammen entsteht ein Bild, das nicht nur Ranglisten zeigt, sondern Mechanismen offenlegt und Rezepturen gezielt verbessert.
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